Ausstellung Kunstverein Weiden

Schubladendenken ade: Bewegende Fotoausstellung im Kunstverein eröffnet

Offen, ehrlich und berührend: 21 junge Leute zeigen ihre Gesichter und erzählen ihre Geschichten, um stereotype Sichtweisen aufzubrechen. Eine bewegende Ausstellung fernab von Klischees wurde im Kunstverein mit rund 70 Besuchern eröffnet.

Auf 21 großformatigen Fotografien präsentieren Schüler der FOS/BOS Weiden und junge Migranten ihre Gesichter.

 „Wir haben uns gegenseitig fotografiert und dabei auf eine möglichst natürliche und ehrliche Mimik geachtet“,

berichteten die am Ausstellungsprojekt „Begegnung auf Augenhöhe – Gesichter gegen Klischees“ beteiligten Gestalter der 11. Jahrgangsstufe am Abend der Vernissage.

Die auf Augenhöhe gezeigten Gesichter suchen den direkten Kontakt zum Betrachter und sind weit mehr als bloße Portraits. Während eine Gesichtshälfte sichtbar bleibt, durchbricht die andere Seite die äußere Hülle und offenbart die Lebensgeschichte der abgebildeten Person. Durch diese Verbindung ist es dem Betrachter unmöglich, sein Gegenüber nur auf äußere Merkmale zu reduzieren. „In unserem Projekt haben wir versucht, vereinfachende Stereotype aufzubrechen“, so Ulla Roscher-Geuss, Wohnungslotsin bei der Diakonie Weiden, über das Ziel der Fotoausstellung.

Auch die Lebensgeschichten der beteiligten Schüler und Migranten lassen sich nicht in Schubladen stecken. Fragen nach der sozialen und beruflichen Zukunft standen bei der Erstellung der Texte im Mittelpunkt. „Dabei verschwimmen die Unterschiede: Träume, Hoffnungen und Herausforderungen verbinden uns alle – unabhängig von Herkunft oder Status“, erklärte die Initiatorin des Fotoprojektes am Ende ihrer Ansprache.

Für eine „beeindruckende Ausstellung auf Augenhöhe“ dankte Bernhard Planner, zweiter Schulleiter der FOS/BOS Weiden, den jungen Teilnehmern sowie Ulla Roscher-Geuss und Claudia Köppel, die das Projekt organisierte und kreativ begleitete.

Die Werkschau entstand in Kooperation der Weidener Fachoberschule und der Diakonie Weiden.

Schüler der FOS/BOS Weiden und Besucher der Fotoausstellung „Begegnung auf Augenhöhe – Gesichter gegen Klischees“
Besucher der Fotoausstellung „Begegnung auf Augenhöhe – Gesichter gegen Klischees“
Schüler der FOS/BOS Weiden auf der Fotoausstellung „Begegnung auf Augenhöhe – Gesichter gegen Klischees“
Besucher der Fotoausstellung „Begegnung auf Augenhöhe – Gesichter gegen Klischees“

Café Paula zum Weltflüchtlingstag 2025

Kooperationsveranstaltung von
WoFA-Kaufering und LandsAid e.V.

Anlässlich des Weltflüchtlingstags 2025 organisierten WoFA-Kaufering und LandsAid e.V. eine gemeinsame Veranstaltung in der Pauluskirche Kaufering. Ziel war es, lokale Projekte sichtbar zu machen, Austausch zu fördern und Perspektiven rund um Integration, Fachkräftesicherung und gesellschaftliche Teilhabe aufzuzeigen.

Konzept und Zielsetzung

Unter dem Motto „Wohnen, Arbeiten, Teilhabe – gemeinsam gestalten“ entstand ein inspirierender Nachmittag mit Projektvorstellungen, offenen Gesprächen und kulinarischen Highlights. Das Café Paula bot einen Raum für Begegnung, gelebte Vielfalt und neue Impulse.

Veranstaltungsdetails

Programm

Organisation und Vorbereitung

Die Veranstaltung wurde gemeinschaftlich vorbereitet:

Der Veranstaltungstag

Bereits ab 13:00 Uhr wurde gemeinsam aufgebaut und dekoriert. Der Raum wurde liebevoll mit Girlanden und Blumen gestaltet, und Infostände der Projekte informierten über laufende Angebote. Für das leibliche Wohl sorgten Vareniki – traditionelle ukrainische Teigtaschen in süßer und herzhafter Variante. Das Buffet wurde mit großer Begeisterung angenommen.

Resonanz und Ausblick

Das Café Paula war ein lebendiger und verbindender Nachmittag mit vielen Teilnehmenden aus Projekten, Kirchengemeinde und Zivilgesellschaft. LandsAid nutzte die Gelegenheit, die eigene Arbeit im Rahmen eines offenen Plenums vorzustellen. Übrig gebliebenes Essen wurde an die Jugendgruppe der Pauluskirche weitergegeben.

Fazit

Die gelungene Kooperation zwischen WoFA und LandsAid hat gezeigt, wie Begegnung auf Augenhöhe möglich ist. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit in einer geplanten Herbstveranstaltung ist bereits in Planung.

Café Paula zum Weltflüchtlingstag 2025
Café Paula zum Weltflüchtlingstag 2025
Café Paula zum Weltflüchtlingstag 2025

Mietkurs mit Kinderbetreuung – ein gelungener Nachmittag für Mütter

Am 12. Juni 2025 fand im Rahmen des WoFA-Projekts in Kooperation mit Kita-Einstieg ein ganz besonderer Mietkurs statt – speziell für Mütter und mit liebevoller Kinderbetreuung. Dank der freundlichen Unterstützung des EJSA-Mädchen- und Frauenzentrums durften wir die hellen Räume sowie den einladenden Garten nutzen – dafür ein herzliches Dankeschön an das Team vor Ort!

In entspannter Atmosphäre kamen acht Frauen mit ihren Kindern zusammen. Während die Kinder betreut und spielerisch gefördert wurden, nutzten die Mütter die Zeit, um sich intensiv mit dem Thema „Wohnen“ auseinanderzusetzen. Der Kurs bot praktische Hilfestellungen rund um Wohnungssuche und Umzug – von der ersten Recherche bis zur Antragstellung beim Jobcenter.

Die Themen des Kurses im Überblick:

Kinderbetreuung

Alle Teilnehmerinnen konnten direkt im Kurs ihre persönlichen Unterlagen vorbereiten, einscannen und verschicken. Unterstützt von fachlicher Anleitung blieben keine Fragen offen – im Gegenteil: Viele Frauen waren erleichtert, konkrete Schritte für ihren Wohnungswechsel zu kennen und anwenden zu können.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Bei Tee, Kaffee und einem gemeinsamen Essen gab es Raum für Austausch, neue Kontakte und gegenseitige Stärkung.

Unser Fazit:

Der Mietkurs war ein voller Erfolg – praxisnah, stärkend und mit Herz. Während die Kinder fröhlich spielten, konnten die Mütter sich konzentrieren, lernen und ihre nächsten Schritte planen. Die dankbaren Rückmeldungen der Teilnehmerinnen zeigen: Solche Angebote schaffen echte Unterstützung und Gemeinschaft.

WoFA-Hof, 13.06.2025

WoFA-Fachtag 2025 in Günzburg

Integration im Spannungsfeld von Wohnen und Arbeit

Am 21. Mai 2025 war der Panorama-Saal des Landratsamts Günzburg Treffpunkt für Engagierte, Fachleute und Netzwerkpartner*innen rund um die Themen Migration, Integration, Wohnen und Arbeit. Der WoFA-Fachtag stand unter dem Motto:

„Ein Zuhause für Chancen“ – und machte deutlich, wie eng Wohnen und Arbeit mit dem Ankommen in unserer Gesellschaft verknüpft sind.

Impulse mit Wirkung

Nach der Begrüßung durch Sabine Claaßen (WoFA) und einer kurzen Einführung in den Tag startete Frau Dr. Jung, Ministerialdirigentin im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, mit einem klaren Statement:

„Wohnen bedeutet mehr als ein Dach über dem Kopf – es bedeutet bleiben, verweilen, sich aufhalten, zufrieden sein.“

Sie lobte das Engagement der Projektträgerin  und hob hervor, dass Arbeit ein identitätsstiftender Bereich sei – gerade für Menschen mit Fluchterfahrung oder Migrationsgeschichte. Zahlen wie über 4.700 erfolgreich vermittelte Menschen in Wohnraum machten deutlich, wie wirkungsvoll das Projekt WoFA arbeitet.

Filmpremiere von WoFA

Der 2024 gedrehte Imagefilm von WoFA, welcher auch auf unserem YouTube Kanal zu sehen ist, feierte vor dem Publikum von 78 Personen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Ehrenamt seine Premiere. Er zeigt die Arbeit von WoFA, das inzwischen an 13 Standorten etabliert ist, beispielhaft an bewegenden Erlebnissen aus der Praxis.

Brücken bauen – Stimmen aus der Praxis

Beim anschließenden Podiumsgespräch trafen Perspektiven aus Kirche, Wirtschaft, Rechtsberatung und zivilgesellschaftlicher Praxis aufeinander. Alle Beteiligten betonten: Integration gelingt nicht zufällig – sie braucht Struktur, Haltung und Zusammenarbeit.

  • Margit Werdich-Munk (Munk GmbH) berichtete von interkulturellen Führungskräftetrainings und persönlicher Begleitung von Mitarbeitenden und deren Familien, zum Beispiel in von der Munk GmbH bezahlten Sprachkursen für die gesamte Familie.
  • David Offenwanger (Arrival Aid) der mit seinem Unternehmen Geflüchtete u.a. bei der Arbeitssuche unterstützt, erlebt es oft: Das passende Unternehmen ist gefunden, der Arbeitsvertrag liegt unterschrieben vor. Aber die Arbeitsaufnahme scheitert, weil des in der Verwaltung „klemmt“. Oft würde es helfen, wenn die Gesetze, die es schon gibt, einfach angewendet würden.
  • Martin Riß (Dominikus-Ringeisen-Werk) gab einen bewegenden Einblick in die 2022 erfolgte Aufnahme 82 schwerbehinderter ukrainischer Kinder. Er fragte nach: „Wo würden wir selbst denn mit unseren hilfsbedürftigen Menschen hingehen, wenn wir angegriffen werden würden?“
  • Anna Frölich (Rechtsanwältin) formulierte einen Wunsch, der vielen aus dem Herzen sprach: „Die Ausländerbehörde sollte eine Willkommensbehörde werden.“

Praxis trifft Perspektive: Das World-Café

Am Nachmittag wurde es praktisch. In einem World-Café diskutierten Teilnehmende an verschiedenen Thementischen – mit Fachleuten aus Wissenschaft, Sozialarbeit, Rechtsberatung und Integrationspraxis. Jede Station bot einen Impuls, anschließend wurde diskutiert, gefragt, ergänzt.

Themen waren u. a.:

  • Wie können Migrant*innen ins Ehrenamt eingebunden werden?
  • Welche Förderinstrumente sind Arbeitgebern oft gar nicht bekannt?
  • Wie gelingt die Nachbetreuung nach der Wohnungsvermittlung?
  • Welche Chancen bietet die duale Ausbildung – auch für ältere Menschen?
  • Wie kann man Behördenprozesse niedrigschwelliger und unterstützend gestalten?

Der Austausch war lebendig – und oft überraschend. Viele Teilnehmende zeigten sich erstaunt über die Vielfalt bestehender Angebote, gleichzeitig wurde klar:
Es braucht bessere Kommunikation, mehr Vernetzung – und noch mehr mutige Pilotprojekte.

Arbeitsgruppen: Aus dem Gespräch in die Handlung

In der anschließenden Arbeitsgruppenphase wurden die Themen vertieft. Hier ging es konkret darum, wie gute Praxis verstetigt, verbreitet und verbessert werden kann. Die wichtigsten Punkte:

  • Informationslücken schließen – besonders im ländlichen Raum.
  • Sprachkurse, Mietführerscheine und Jobcenter-Sprechstunden niedrigschwellig anbieten.
  • Ehrenamtliche Brückenbauer*innen stärken und vernetzen.
  • Mehrsprachige Tools und Online-Angebote für Geflüchtete bereitstellen.
  • Und ganz grundsätzlich: Wertschätzung zeigen – in jeder Begegnung.

Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt:

„Ich wusste nicht, wie viel es schon gibt – und wie viel noch möglich ist.“

Fazit: Gemeinsam stark

Der WoFA-Fachtag 2025 hat gezeigt: Integration gelingt dort, wo viele mitdenken, mitfühlen und mitgestalten. Es war ein Tag voller Perspektiven, Erkenntnisse und neuer Kontakte. Und ein starkes Zeichen dafür, dass Wohnen und Arbeit keine getrennten Welten sind – sondern die Grundpfeiler eines echten Zuhauses.

WoFA Traunstein

TraunsteinEin älterer Mann, der schon in Rente ist, lebt in seinem Haus in Traunreut. Bei ihm lebt sein frühberenteter Sohn. Im Haus gibt es noch eine leerstehende Wohnung, die die Tochter früher bewohnte. Die beiden Männer haben finanzielle Probleme und können den Strom nicht mehr bezahlen. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke empfiehlt den beiden, sich an WoFA zu wenden. Dieser wurden durch die Zeitungsanzeige auf die Arbeit von WoFA aufmerksam. Durch die Vermietung der oberen Wohnung könnte der Hauseigentümer zusätzliche Einkünfte erzielen und so die Stromrechnung bezahlen.

Der ältere Mann ruft das WoFA-Team in Traunstein an und schildert seine Situation. Für eine Familie mit drei Kindern aus der Ukraine, deren jetzige Wohnung wegen Abriss des Hauses gekündigt wurde, könnte diese Wohnung interessant sein. Die Zeit drängt, die Familie möchten gerne in Traunreut bleiben, weil die Kinder hier zur Schule gehen. Eine Rückkehr in die Ukraine ist ausgeschlossen, da das ursprüngliche Wohnhaus zerstört ist.

Die erste Wohnungsbesichtigung findet, begleitet von einer Ehrenamtlichen und mir, statt.  Die Familie ist von der Wohnung begeistert. Es entwickelte sich ein sehr wohlwollendes Gespräch zwischen dem möglichen Vermieter, der Familie und der Ehrenamtlichen.

Die Familie ist handwerklich sehr geschickt und bietet gleich Hilfe für Garten und Haus an. Der Vermieter bemerkt positiv, bei drei Kindern würde wieder Leben ins Haus zurückkehren.

Die Tochter, die bereits in der Wohnung lebte, hat Wohnrecht dort und steht der Vermietung skeptisch gegenüber. Sie ist derzeit krank. Das WoFA-Team versucht ein Kennenlernen mit der Familie zu arrangieren.

Die Wohnungsbesichtigung war für mich ein Highlight, weil hier wieder zwei Parteien zusammenkommen, die von der WoFA-Arbeit profitieren könnten. Der Vermieter hätte eine zusätzliche Einnahme, Hilfe in Haus und Garten und wieder Leben im Haus. Die Familie hätte dauerhaften Wohnraum und könnte in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.

In unserer Arbeit sehe ich als Herausforderung, besonders bei Vermietungen dieser Art, den „Mehrwert für Alle“ zu generieren. Dieser wäre hier gegeben.

Beate Knott

Begegnung in der Flüchtlingsunterkunft

UlmEin neuer Mietkurs steht an und wir vom WoFA-Team Neu-Ulm möchten möglichst viele Menschen mit diesem großartigen Angebot erreichen. Einige Anmeldungen gibt es bereits, aber wir hätten gerne mehr. Darum machen wir uns eine Woche vor dem Kursbeginn zu zweit auf den Weg in eine Geflüchtetenunterkunft der Regierung Schwaben in Neu-Ulm.

Für mich ist es das erste Mal, dass ich Geflüchteten in dieser Situation begegne. Etwas angespannt öffnen wir die Tür. Sie ist offen und ich merke, dass es mich befremdet, dass wir so einfach in eine Unterkunft eintreten können.

Auf mehreren Stockwerken wohnen immer mehrere Familien. Sie teilen sich jeweils die Küche und das Bad. In jedem Stockwerk riecht es nach Essen.

Im Erdgeschoss begegnen wir einer Frau aus Afghanistan. Sie spricht so gut wie kein Deutsch. Ihre etwa zehnjährige Tochter übersetzt unser Gespräch. Es ist sofort klar, dass die Frau nicht zum Mietkurs kommen kann, ihre Deutschkenntnisse sind zu gering. Sie freut sich trotzdem über den unverhofften Besuch und lädt uns zum Tee ein. Wir lehnen dankend ab, wir wollen noch andere Geflüchtete treffen.

Ein Stockwerk weiter oben treffen wir auf eine Frau aus Burundi und eine Familie aus dem Kongo. Kinder verstecken sich hinter ihren Müttern. Zum Teil kennen sie die Angebote von Lebenswert e.V. schon. Teilweise übersetzen die Kinder unser Gespräch. Die Sprachbarriere ist immer da und macht die Einladung, auch zu anderen Angeboten, schwierig. Immer wieder werden wir eingeladen, doch eine Tasse Tee zu trinken. Die Begegnung tut den Menschen gut. Sobald die ersten Vorbehalte abgebaut sind, freuen sich die Bewohner über die Gespräche.

Bei mehreren Personen können wir eine Einladung zum Mietkurs aussprechen. Einige müssen sprachlich noch dazulernen, um den Kurs gewinnbringend absolvieren zu können.

Eine Frau aus Usbekistan und ein Mann aus dem Sudan sind sehr interessiert. Man merkt, dass sie Schritte machen wollen, um in Deutschland anzukommen. Und ich freue mich, dass sie uns nach der kurzen Begegnung ihr Vertrauen entgegenbringen.

Ich bin irritiert, als wir auf eine Russlanddeutsche treffen, die schon zwei Jahre in der Unterkunft ist. Ihr fällt das Erlernen der deutschen Sprache sehr schwer. Ich überlege, wie sie mehr mit Einheimischen in Kontakt kommen könnte.

Nach knappen zwei Stunden haben wir mit Menschen aus sieben Nationen gesprochen und ich habe einen kleinen Einblick erhalten, wie der Alltag in einer solchen Unterkunft ist. Es wird viel Engagement brauchen, um den Menschen die Integration in Deutschland zu ermöglichen.

Wir sind sehr gespannt darauf, wer in die Mietkurse des Jahres 2025 kommen wird. Für unsere Arbeit ist es eine große Motivation, die engen und schwierigen Wohnverhältnisse zu sehen, in denen unsere Klienten von WoFA leben. Einmal mehr verstehe ich, dass Integration ein Zuhause braucht.

WoFA wächst weiter

Gruppenfoto WoFA-Standort IngolstadtAm 01.09.2024 ist der 13. WoFA-Standort an den Start gegangen. Wir freuen uns über kompetente Verstärkung in Ingolstadt und heißen unseren neuen Kollegen herzlich willkommen.

Durch die dreijährige Förderzusage des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration bis Ende 2026 können inzwischen vier weitere WoFA-Standorte professionelle Beratung und Begleitung bei der Wohnungssuche anbieten. Die Verlängerung des Förderzeitraums bietet den Standorten und ihren Netzwerkpartnern größere Planungssicherheit und bestätigt die wertvolle Arbeit der Projektmitarbeiter*innen.