Die Queen von Ingolstadt

WIE VIER TASSEN GLÜCK EIN NEUES ZUHAUSE ERZÄHLENWie vier Tassen Glück ein neues Zuhause erzählen

WoFA-Beraterin Tina Eichmann berichtet vom Standort Ingolstadt

Manchmal verändert ein einziger Moment alles. Der Moment, in dem jemand begreift: Ich muss mich nicht dem Schicksal ergeben. Ich kann etwas tun. Diesen Moment erlebe ich in der Beratung immer wieder – und jedes Mal berührt er mich aufs Neue.

So auch bei einer alleinerziehenden Frau mit afrikanischem Migrationshintergrund, die mich Ende Januar 2026 kontaktierte. Seit zwei Jahren lebte sie in einer Notunterkunft. Als sie sich bei mir meldete, klang sie verzweifelt.

Ihre Sprachnachricht war kurz und ging mir daher nahe: „If you could help me with the house, I would be very happy. I need to move out here.“

Also legten wir los. Wir beantragten gemeinsam den Wohnberechtigungsschein. Zwischendurch wurde sie unsicher – alle Unterlagen waren eingereicht, die Gebühr bezahlt, aber vom Wohnungsamt kam einfach kein Bescheid. Trotzdem wollte sie am Ball bleiben. Sie wollte die Abläufe verstehen, auch wenn vieles neu und fremd für sie war. Und sie freute sich über meine Begleitung auf ihrem Weg.

Als der Bescheid endlich kam, half mein Kollege Johannes Schweizer ihr mit dem Online-Portal der Wohnungsbaugesellschaft. Am 18. Februar kam der erste Wohnungsvorschlag. Sie bekundete sofort Interesse und vereinbarte einen Besichtigungstermin.

Und dann? Dann begann das Glück, sich zusammenzufügen – Stück für Stück.

# Glück Nr. 1: Der Zeitungsblick

Der Besichtigungstermin stand. Ich ging davon aus, dass sie mit dem Bus kommen würde. Zufällig warf ich an diesem Morgen einen Blick in die Zeitung – und las, dass die öffentlichen Verkehrsbetriebe streikten! Eine kurze Abstimmung, schnelle Lösung: Ich holte sie ab, sodass wir glücklicherweise rechtzeitig an der Wohnung waren. Manchmal braucht es eben nicht nur gute Beratung, sondern auch einen glücklichen Blick in die Zeitung.

# Glück Nr. 2: Die Wohnung mit Herz

Die Besichtigung war unglaublich. Die Wohnungsbaugesellschaft lässt die bisherigen Mieter:innen die Termine durchführen. Und diese Mieterin war ein Glücksfall: freundlich, offen, großzügig. Sie zeigte alles – Keller, Dachboden, jedes Detail. Erklärte geduldig alle Abläufe mit der Wohnungsbaugesellschaft. Und bot sogar an, einige ihrer Möbel in der Wohnung zu lassen. Die Wohnung war tipp-topp.

Unsere Klientin war sofort begeistert. Sie wollte diese Wohnung unbedingt haben. Wir alberten herum und malten uns aus, wie schön es wäre, wenn sie hier einziehen könnte. Wenn sie die „Queen“ dieser Wohnung wäre. Mit viel Hoffnung und ein paar Träumen verließen wir die Besichtigung – im Wissen, dass auch andere Menschen genau diese Hoffnung teilten.

# Glück Nr. 3: Die Zusage

Und dann die Nachricht: Sie hat die Zusage bekommen.

Die Schlüsselübergabe fand am 28. Februar statt. Ein Mitarbeiter der Wohnungsbaugesellschaft war da, um die Unterlagen fertig zu machen. Die bisherige Mieterin und ihr Partner machten die Übergabe. Der Hausmeister tauschte das Schloss, erklärte die Technik und erledigte letzte kleine Reparaturen. Die „Queen“ und ihre Bienen – alle waren da, alle halfen mit.

# Glück Nr. 4: Mehr als eine leere Wohnung

Die bisherige Mieterin überließ ihr für wenig Geld eine erstaunliche Menge an Einrichtung: Schrank, Lampen, Rollos, Regale, Tisch, Stühle, Fernseher, Matratze, Kochplatten, eine komplette Einbauküche mit Geräten, Teetassen, Waschmaschine, Trockner, Badmöbel. Die „Queen“ zog nicht in eine leere Wohnung ein – sie zog in ein Zuhause.

# Der Tanz in die eigenen vier Wände

Als schließlich alle gegangen waren – bis auf ihre Freundin und mich – gingen wir noch einmal in die Wohnung. Nein, „gehen“ ist das falsche Wort. Die „Queen“ *tanzte* in ihre Wohnung. Sie war so unfassbar glücklich, endlich ein eigenes Zuhause zu haben. Sie hat ihr Glück ausgekostet und ausgelebt – und es war wunderschön, das miterleben zu dürfen.

Ihre Freundin überreichte ihr ein Einzugsgeschenk: eine Tasse und, wie es in ihrem Heimatland Tradition ist, einen farblich passenden Salz- und Pfefferstreuer. Als die „Queen“ dann einen Küchenschrank öffnete, kamen zufällig Tassen zum Vorschein, die die bisherige Mieterin dagelassen hatte – und sie passten farblich perfekt zu dem Geschenk. Alles fügte sich zusammen wie Puzzleteile.

Vier Tassen stehen jetzt auf einem Regal in der neuen Wohnung. Für mich stehen sie für Glück 1, Glück 2, Glück 3 und Glück 4. Und ich wünsche mir, dass die „Queen“ noch ganz viel Glück daraus schöpfen kann. Oder besser gesagt: daraus trinken.

Tina Eichmann, WoFA Ingolstadt

Vom Mitgefühl zur konkreten Hilfe

Vom Mitgefühl zur konkreten Hilfe

[Namen geändert]

Wie eine Familie in Neu-Ulm ihr Zuhause fand – weil eine andere Familie selbstlos für sie einstand

Als Familie Türkmen 2024 in einer Gemeinschaftsunterkunft der Regierung von Schwaben in Neu-Ulm lebt, ist von Ankommen keine Rede. Die kurdische Familie aus der Türkei – zwei Eltern, zwei kleine Kinder – steckt fest. In der Unterkunft begegnen andere Bewohner:innen der Mutter aggressiv, teils fast gewaltbereit. Die Situation belastet die gesamte Familie so stark, dass sich die Mutter an das Psychosoziale Zentrum für traumatisierte Geflüchtete in Neu-Ulm wendet, mit dem Lebenswert e.V. eine Kooperation unterhält. Eines der Kinder besucht das Kinderhaus von Lebenswert e.V. und immer wieder kommt die Familie ins Begegnungscafé des Vereins – um Deutsch zu lernen, um rauszukommen, um durchzuatmen.

Dort lernt sie Familie Bauer kennen.

Die beiden Familien kommen ins Gespräch, die Kontakte werden enger. Familie Bauer erfährt, unter welchem Druck Familie Türkmen steht. In der Unterkunft spitzt sich die Lage weiter zu – irgendwann muss die Polizei gerufen werden. So kann es nicht weitergehen.

Dann wird die Nachbarwohnung von Familie Bauer frei. Und plötzlich steht eine Möglichkeit im Raum, die vorher undenkbar schien.

Doch der Weg zur Wohnung ist alles andere als einfach. Die Vermieterin hat Vorbehalte. Eine geflüchtete Familie als neue Mieter:innen? Sie will Sicherheit, Garantien – mehr als das, was Familie Türkmen in ihrer Situation bieten kann. Es folgen Gespräche, Erklärungen, viel Schriftverkehr mit den Behörden.

Dann entschließt sich Familie Bauer zu einem ungewöhnlichen Schritt: Ihr Glaube an Nächstenliebe wird greifbar, ihre Überzeugung, dass man füreinander einsteht, wird zur Tat: Familie Bauer mietet die Wohnung auf eigenes Risiko an – und vermietet sie an Familie Türkmen unter. Eine junge Familie verbürgt sich für eine andere junge Familie.

Das Team von WoFA begleitet die Familien durch den gesamten Prozess – bei den Behördengängen, im Kontakt mit der Vermieterin, bei der Organisation des Umzugs. Die Vermieterin lässt sich überzeugen: von der Entschlossenheit der einen und von der Not der anderen Familie. Familie Türkmen erhält die Auszugserlaubnis aus der Gemeinschaftsunterkunft und darf in ihr neues Heim einziehen.

Mit dem Einzug beginnt ein neues Kapitel – aber auch eine neue Aufgabe: der Wohnungserhalt. Gegenüber der Regierung von Schwaben muss die Familie regelmäßig nachweisen, dass sie die Miete selbst finanzieren kann. Ein fortwährender Papierkrieg, bei dem Haupt- wie Ehrenamtliche vom WoFA-Team eng an der Seite der Familie stehen.

Durch einen Krippenplatz im Kinderhaus kann die Mutter mehr arbeiten. Der Vater macht eine Ausbildung zum Altenpfleger. Familie Bauer hilft im Alltag – sichtet Post, gibt Orientierung, ist einfach da. Das Netzwerk von WoFA greift: Kinderbetreuung, Beratung, Unterstützung bei der Arbeitssuche – alles Bausteine, die den Erhalt der Wohnung sichern.

Familie Bauer sagt heute: „Uns hat die Situation der Familie Türkmen sehr belastet und wir sind sehr froh, dass wir hier helfen können. Die Kinder und die Eltern haben so sehr von der Wohnung und der nachfolgenden Integration profitiert. Wir sind gute Freunde geworden. Es vergeht kein Tag, an dem wir uns nicht sehen.“

Diskriminierungsfrei – Chancen für alle

Ein Vermieter lebt Weltoffenheit: Die Geschichte von Herrn Bernfeld

Integration durch Vertrauen – ein Praxisbeispiel aus der Wohnungsvermittlung

Diskriminierung kennt Herr Bernfeld aus eigener Erfahrung. Als er 1993 seine erfolgreiche Holzfirma mit zehn Mitarbeitenden in Indien aufgab und nach Deutschland kam, begegneten ihm Vorurteile. Der Neuanfang in München war herausfordernd: eine fremde Sprache, andere Gepflogenheiten, anfängliche Hürden. Doch Herr Bernfeld ließ sich nicht entmutigen. Bis 2021 führte er in seiner neuen Heimat Bayern ein eigenes Unternehmen – ein Beleg für gelungene Integration durch Beharrlichkeit und Offenheit.

Von der Unternehmensführung zur sozialen Verantwortung

Seit 2014 hat Herr Bernfeld eine neue Passion entdeckt: den Immobilienmarkt. Er kauft Gebäude, renoviert sie eigenständig und vermietet die Wohnungen – ohne externe Dienstleister, alles in eigener Regie. Mittlerweile betreut er vier Objekte, und die anfallenden Aufgaben sieht er nicht als Last, sondern als Berufung.

Doch für ihn geht es um mehr als Rendite. Als Vermieter versteht er jedes Mietverhältnis als Chance, Brücken zu bauen. Seine eigene Migrationsgeschichte hat ihn sensibilisiert: Er weiß, wie wichtig Vertrauen und Fairness sind – gerade für Menschen, die neu in Deutschland sind.

Zusammenarbeit mit WoFA: Unkompliziert und wirkungsvoll

Über die Wohnungsvermittlung von WoFA hat Herr Bernfeld bereits vier Wohnungen erfolgreich vermietet. Die Zusammenarbeit beschreibt er als einfach und unkompliziert. Besonders schätzt er, dass WoFA seine Klienten nicht nur bei der Wohnungssuche unterstützt, sondern auch vorbereitet: Der angebotene Mietkurs vermittelt praktisches Wissen – von der Mülltrennung bis zu Rechten und Pflichten im Mietverhältnis. Er schätzt, dass WoFA auch während des Mietverhältnisses kompetenter Ansprechpartner bei eventuellen Schwierigkeiten mit den Mieter:innen bleibt und vermittelnd zur Seite steht.

Herr Bernfeld selbst bringt seinen Mietern unterschiedlichster Nationalitäten Geduld und Verständnis entgegen. Er gibt Tipps, erklärt deutsche Gewohnheiten und steht bei Fragen zur Verfügung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das längste Mietverhältnis mit einem WoFA-Klienten besteht bereits seit über zwei Jahren – ein Zeichen für gegenseitiges Vertrauen und erfolgreiche Integration.

Ein authentisches Vorbild

Im WoFA-Film aus dem Jahr 2024 gewähren wir einen persönlichen Einblick in unsere Arbeit. Herr Bernfeld ist dort zu sehen – kein Superman, sondern ein authentischer, eher zurückhaltender Mensch.

Gerade diese Echtheit macht ihn zu einem glaubwürdigen Vorbild: Integration gelingt nicht durch große Gesten, sondern durch alltägliche Menschlichkeit.

Weltoffenheit öffnet Türen

Das Beispiel von Herrn Bernfeld zeigt eindrucksvoll: Unvoreingenommenheit ist keine Utopie, sondern praktisch lebbar. Wer Menschen mit Offenheit begegnet statt mit Vorbehalten, schafft Chancen – für beide Seiten.

Seine Geschichte ist ein Appell an uns alle: Lassen wir uns nicht von Herkunft oder Hintergrund leiten, sondern von Vertrauen und Fairness. Denn eine Gesellschaft mit offenen Herzen und Türen ist möglich – Schritt für Schritt, Wohnung für Wohnung, Mensch für Mensch.

Herr Bernfeld ist einer von vielen Vermietern, die mit WoFA zusammenarbeiten und Integration durch Wohnraum ermöglichen. Sein Engagement zeigt: Diskriminierungsfreie Wohnungsvergabe ist nicht nur möglich, sondern bereichert alle Beteiligten.

Wohnraum für alle: WoFA startet bewegende Plakatkampagne

Mit einer groß angelegten Aktion an allen 13 Standorten setzt WoFA ein starkes Zeichen für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt

 
„Integration braucht ein Zuhause“ – dieser bewährte WoFA-Slogan erhält nun eine kraftvolle Weiterentwicklung. Während der zweite Teil der Botschaft bewusst beibehalten wurde, rücken die neuen Formulierungen konkrete Menschen und ihre unverzichtbaren Beiträge für unsere Gesellschaft in den Mittelpunkt:

„Wer sich um unsere Großeltern kümmert, braucht ein Zuhause.“
„Wer um 3 Uhr früh Brezen bäckt, braucht ein Zuhause.“
„Wer für deinen Urlaub arbeitet, braucht ein Zuhause.“

Ein Perspektivwechsel mit klarer Botschaft

Die Idee hinter der Kampagne ist so einfach wie wirkungsvoll: Wir wollen zeigen, dass Menschen mit Migrationshintergrund keineswegs nur Sozialleistungen in Anspruch nehmen, sondern einen wertvollen – oft sogar unverzichtbaren – Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten. Wer mit offenen Augen durch unsere Städte geht, erkennt schnell: Unser System funktioniert nur, weil Menschen aus anderen Ländern ihren Teil dazu beitragen.

Die Plakate machen sichtbar, was oft übersehen wird: Wohnraum ist der erste entscheidende Schritt aus der Asylunterkunft heraus. Erst mit einer eigenen Wohnung können Menschen einen Arbeitsplatz finden, wirklich in der Gesellschaft ankommen und sich integrieren.

Kirchen als Orte der Begegnung

Bewusst wurden die Plakate vor allem in Kirchen aufgehängt – an allen 13 WoFA-Standorten. Denn WoFA versteht sich in erster Linie als Kirchenprojekt. Kirchen sind Orte der Begegnung, Orte, an denen innegehalten und reflektiert wird. Orte, an denen das Gegenüber als Mensch wahrgenommen wird.

Hier kann die Frage gestellt werden: Könnte nicht in der kleinen Einliegerwohnung der Oma, die seit kurzem im Altersheim ist, jemand einziehen – auch wenn dieser Mensch eine andere Hautfarbe oder einen anderen Glauben hat? Kirchen sind Orte der Liebe, an denen Ausgrenzung und Gleichgültigkeit überwunden werden kann.

Ein Bewusstsein schaffen

Mit dieser Plakataktion möchte WoFA ein Bewusstsein schaffen: für die Leistungsfähigkeit und Arbeitsfähigkeit unserer migrantischen Mitmenschen. Für Menschen, die unsere Gesellschaft bereichern und ohne die vieles nicht mehr funktionieren – sie alle brauchen ein Zuhause.

Die Kampagne ist ein Aufruf zum Hinsehen, zum Nachdenken – und zum Handeln.

Halas Weg in ein neues Zuhause

Von der Unterkunft ins eigene Heim – wie Gemeinschaft Türen öffnet

Es ist ein sonniger Sonntagmorgen, kurz vor 10 Uhr. In der evangelischen Pauluskirche Kaufering füllen sich langsam die Bänke. Unter den Besuchern eine Frau, deren Gesicht vor Freude strahlt: Hala ist gekommen, um mitzufeiern – und um Danke zu sagen. Danke dafür, dass sie durch das Netzwerk der Kirchengemeinde endlich ein eigenes kleines Zuhause gefunden hat.

Ein langer Weg voller Hoffnung

Hala ist 52 Jahre alt und kam vor zwei Jahren allein aus Syrien nach Deutschland. Was folgte, war eine Zeit des Wartens und der Ungewissheit. Doch Hala nutzte diese Zeit: Sie besuchte den A2-Deutschkurs und nahm an einem Empowerment-Programm teil, das Frauen mit Migrationshintergrund in ihrer beruflichen Qualifikation stärkt. Dort hörte sie zum ersten Mal vom WoFA-Projekt Kaufering – ein erster, wichtiger Kontakt.

Nach ihrer Anerkennung suchte Hala die Beratung bei WoFA auf. Sie absolvierte verschiedene Praktika, engagierte sich ehrenamtlich im Second-Hand-Laden – eine aufgeschlossene, gebildete Frau voller Tatendrang. Doch die Wohnungssuche erwies sich als nahezu aussichtslos.

Zwischen Verzweiflung und Hoffnung

In der großen Flüchtlingsunterkunft des Landkreises Landsberg teilte sich Hala mit mehreren Mitbewohnerinnen ein einziges Zimmer. Die beengte Wohnsituation ließ sie manchmal verzweifeln. Sie sehnte sich so sehr nach Ruhe, nach Ordnung, nach einem achtsamen Miteinander – nach einem Ort, den sie ihr Zuhause nennen könnte.

Café Paula: Wo Begegnung möglich wird

Auf der Suche nach Gemeinschaft entdeckte Hala das Café Paula – ein offenes Angebot in der Pauluskirche Kaufering, bei dem sich Menschen aller Kulturen und Religionen bei Kaffee, Tee und Gebäck begegnen können. Hier, mitten im Ort, fand Hala genau das, wonach sie sich gesehnt hatte: echte Begegnung, herzliche Gespräche, erste Kontakte in die Kirchengemeinde hinein. Menschen schlossen sich zusammen, um ihr Gottesdienstbesuche zu ermöglichen: Hala wurde aus der Unterkunft nach Kaufering abgeholt und nach dem Gottesdienst wieder zurückgefahren.

Wenn aus Hilfe Freundschaft wird

Bei WoFA erfuhren wir zudem eines Tages voller Freude: In der Kirche hatte sich ebenso ein Netzwerk von Menschen zusammengefunden, die Hala bei der Wohnungssuche helfen wollten. Und dann fügte sich Schritt für Schritt, was vorher unmöglich schien: Durch persönliche Kontakte erhielt Hala in diesem Sommer ein Wohnungsangebot.

Mit Unterstützung von WoFA, der Behörde und engagierten Ehrenamtlichen gelang ihr der ersehnte Umzug – hinaus aus der Unterkunft, hinein in ein eigenes, kleines, privates Zuhause.

Ein neues Kapitel beginnt

Und heute, an diesem Sonntagmorgen in der Pauluskirche, wird deutlich: Der Kontakt ist geblieben. Hala besucht weiterhin regelmäßig das Café Paula und die Gottesdienste. Denn aus den ersten Hilfsangeboten sind herzliche Beziehungen gewachsen – Beziehungen, die tragen und die bleiben.

Halas Geschichte zeigt: Wenn Menschen einander mit Offenheit begegnen, wenn Netzwerke Hand in Hand arbeiten und wenn aus Hilfe echte Gemeinschaft wird, dann werden Türen geöffnet. Nicht nur zu einer Wohnung – sondern zu einem neuen Leben in Würde und Geborgenheit.

Diese Geschichte verdeutlicht eindrucksvoll, wie das Zusammenspiel von professioneller Beratung (WoFA), ehrenamtlichem Engagement und kirchlicher Gemeinschaft konkrete Veränderung bewirken kann.

Autorin: Sabine Guddat

Fachtag Nürnberg „LAG ÖF“

„Machen statt Reden – Kommunen und Verbände gemeinsam für eine gelungene Integration“ – Fachtag der Landesarbeitsgemeinschaft öffentliche und freie Wohlfahrtspflege (LAG ÖF) am 6. Oktober 2025 im BAMF in Nürnberg

„Integration ist eine Daueraufgabe für Staat und Gesellschaft.“ – So die zentrale Aussage des Impulsvortrags von Innenminister Joachim Herrmann auf dem Fachtag der LAG ÖF und er schloss an: „Der große Zustrom an Flüchtlingen stellt Freistaat, Kommunen, Wohlfahrtverbände und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern weiterhin vor große Herausforderungen. Stolz kann ich aber sagen: Bislang haben wir diese Mammutaufgabe mit Bravour gemeistert. Bayern hat deutschlandweit mit 9 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote von Ausländern. Dies zeigt: Bayern ist und bleibt ein Land gelingender Integration.“

Die Grundpfeiler für gelingende Integration – da waren sich alle Referent*innen des Fachtags einig – liegen in Arbeit und Wohnen.

Minister Hermann spricht auf dem Fachtag Nürnberg LAG ÖF

Dass der Innenminister in diesem Zusammenhang auch ausführlich auf WoFA und die Menschen zu sprechen kam, die bisher über unser Projekt eine Wohnung gefunden haben, empfinden wir als wertvolle Anerkennung und Würdigung unserer Projektarbeit. Augenzwinkernd merkte der Minister an, dass es durchaus noch mehr Menschen werden dürften, die über WoFA eine Wohnung finden, so solle es aber auch sein. Wir können an dieser Stelle schon verraten, dass es Stand 09/2025 ca. 800 Menschen mehr waren als noch Ende 2024 – insgesamt nämlich 5176.

Aktuell leben in Unterkünften des Freistaats noch über 50.000 auszugsberechtigte Menschen. Keine Frage also, dass noch viel zu tun ist. Aber auch hier halten wir es mit dem Minister, der dafür plädierte, die Aufgabe der Integration „unaufgeregter“ anzugehen und der auch sagte: „WoFA zeigt, dass Integration machbar ist.“

Workshop „Wohnen“

Am Nachmittag wurde das Thema Integration in verschiedenen Workshops vertieft –die Schwerpunkte waren: Wohnen, Bildung, Arbeit, Ehrenamt und Kooperation zwischen kommunaler Verwaltung und freier Wohlfahrtspflege.

Im Workshop „Wohnen“ am Nachmittag gaben wir einen ausführlichen Einblick in unsere Projektarbeit. Eine lebhafte Diskussion unter den Teilnehmenden schloss sich an.

Gerade hier wurde deutlich, wie spannend und relevant dieses Thema im Rahmen der LAG ÖF ist. WoFA braucht dringend die Unterstützung und das Mitwirken der Kommunen und der öffentlichen Hand. Schon bisher ist die Vernetzung mit den Kommunen ein wichtiger Teil unserer Arbeit in WoFA. Fachtage wie dieser helfen, diese Kooperation zu stärken. Ein großer Wunsch von WoFA ist, dass sich künftig noch mehr Türen von Kommunen und Ämtern für eine Zusammenarbeit öffnen.

Miteinander feiern, Brücken bauen

WoFA Hof bei der Interkulturellen Woche 2025 – Ein Fest der Begegnung im Bahnhofsviertel

Bericht von Heba Abdullah

Der 25. September 2025 stand ganz im Zeichen des Miteinanders: Das Projekt WoFA war Teil der Veranstaltung „Miteinander und Füreinander im Bahnhofsviertel“ – ein lebendiges Programm im Rahmen der Interkulturellen Woche. Ab 16:30 Uhr öffnete das EJSA in Hof seine Türen für einen Nachmittag voller Begegnungen, Austausch und kultureller Vielfalt.

Ein Ort zum Kennenlernen und Vernetzen

Mit einer eigenen Station präsentierte sich WoFA mitten im Geschehen. Hier hatten wir die Möglichkeit, unsere Arbeit vorzustellen, Informationsmaterial zu verteilen und Plakate auszuhängen. Die Resonanz war ermutigend: Viele Besucherinnen und Besucher kamen vorbei, stellten Fragen und zeigten echtes Interesse an unseren Angeboten. Es entstanden wertvolle Gespräche – manche kurz und informativ, andere lang und persönlich.

Vielfalt, die schmeckt und verbindet

Die Veranstaltung war außergewöhnlich gut besucht. Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern strömten ins Bahnhofsviertel und füllten die Räume mit Leben, Farben und Sprachen. Jede und jeder hatte etwas mitgebracht: So entstand ein reichhaltiges Buffet, das kulinarisch um die Welt führte – von orientalischen Köstlichkeiten über afrikanische Spezialitäten bis hin zu europäischen Leckereien. Essen verbindet – das wurde an diesem Nachmittag auf besondere Weise erlebbar.

Programm für alle Generationen

Neben dem kulinarischen Austausch sorgten vielfältige Programmpunkte für Unterhaltung und Inspiration. Kinder und Erwachsene kamen gleichermaßen auf ihre Kosten: Musik, Spiele, kreative Angebote und kulturelle Darbietungen machten den Nachmittag zu einem echten Erlebnis für die ganze Familie.

Mehr als eine Veranstaltung – ein Zeichen setzen

Die Kooperation war rundum gelungen und zeigte eindrucksvoll, welche Kraft im gemeinsamen Feiern und im echten Austausch liegt. Besonders wertvoll für uns als WoFA war die Chance, unsere Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und mit so vielen unterschiedlichen Menschen ins Gespräch zu kommen. Diese direkten Begegnungen sind unbezahlbar – sie schaffen Vertrauen, bauen Barrieren ab und öffnen Türen.

Unser Fazit: Vielfalt feiern, Gemeinschaft stärken

Die Teilnahme an der Interkulturellen Woche 2025 war für die WoFA Hof eine zutiefst bereichernde Erfahrung. Die gelungene Mischung aus Information, Kultur, Musik und kulinarischem Genuss setzte ein starkes Zeichen – für Vielfalt, für Gemeinschaft und für gegenseitigen Respekt im Bahnhofsviertel und darüber hinaus.

Solche Veranstaltungen erinnern uns daran: Integration geschieht nicht am Schreibtisch, sondern dort, wo Menschen einander begegnen, miteinander lachen, essen und feiern. Genau dafür steht die Interkulturelle Woche – und genau dafür steht auch unsere Arbeit bei WoFA.

Projekt WoFA – Wohnraum Für Alle Standort Kempten

42

42 ist die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens – zumindest laut Douglas Adams in Per Anhalter durch die Galaxis. 7,5 Millionen Jahre Rechenzeit, ein großes Fest zur Enthüllung, und dann die Erkenntnis: Die Frage war falsch gestellt. Vielleicht ist es beim Thema Migration ähnlich?

Im Herbst 2024 hatten 42 % der Kemptener:innen einen Migrationshintergrund. Das heißt: Fast jede:r Zweite hat familiäre Wurzeln außerhalb Deutschlands. Manche kamen zum Arbeiten, andere zum Studieren, zum Heiraten oder weil sie fliehen mussten. Aus Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, Australien – und natürlich Europa.

Diese 42 % leben nicht in einer Statistik, sondern in Kempten. Sie kaufen beim Bäcker ein, suchen bei über 30 Grad fluchend einen Parkplatz am Freibad (und später wieder), kennen Elster als Vogel und als Steuerprogramm, und atmen tief durch, wenn es im Mai noch mal schneit.

Vielleicht ist die Frage nach dem „Woher“ gar nicht die entscheidende. Vielleicht geht es mehr um das „Wie geht’s?“ – Hast du Arbeit, eine Wohnung, wie läuft’s in der Schule? Warst du beim Spiel vom FC Kempten? Kennst du den neuen Supermarkt?

42 ist eine Zahl mit Bedeutung. Aber sie ist nicht die Antwort auf alles. Sie ist ein Hinweis darauf, dass unsere Fragen sich verändern müssen – hin zu Teilhabe, Miteinander und dem ganz normalen Leben. Denn Heimat ist kein Ort, den man betritt oder verlässt. Sie entsteht dort, wo Menschen sich begegnen. Und vielleicht gibt es gar kein „Die da“ und „Wir hier“ – sondern nur Menschen, die unterschiedlich lange Teil dieser Stadt sind.

Wohnen statt Unterbringung – WoSu 2025

Wenn Kommunen zu Vorreitern werden

Augsburg, September 2025 – Zwei Tage lang verwandelte sich das Grandhotel Cosmopolis in eine Denkwerkstatt für soziale Innovation. Vom 18. bis 19. September diskutierten Praktiker:innen, Expert:innen und kommunale Vertreter:innen beim Netzwerktreffen Wohnen statt Unterbringung (WoSu) über eine der drängendsten sozialen Fragen unserer Zeit: Wie schaffen wir mehr Wohnraum für Menschen in Notlagen? Die Devise: Gemeinsam Wohnraum schaffen – statt Unterbringung nur zu verwalten.

Allein vom bayernweiten Projekt WoFA (Wohnraum für Alle) reisten zehn Personen an – teilweise mit mehrstündiger Anreise. Ein Zeichen dafür, wie wichtig der Austausch über Grenzen hinweg geworden ist. In Workshops, Best-Practice-Vorträgen und intensiven Diskussionsrunden zeichnete sich eine klare Botschaft ab: Die Lösungen liegen näher, als viele denken – nämlich direkt vor Ort, in den Rathäusern und Landratsämtern.

Rostock: Geben und Nehmen als kommunale Strategie

Besonders eindrucksvoll zeigte sich das Potenzial kommunalen Handelns am Beispiel Rostock. Herr Lemke vom Amt für Soziales und Teilhabe präsentierte ein Modell, das so einfach wie wirkungsvoll ist: Die Kommune übernimmt aktiv Verantwortung für schwierige Miet- und Wohnverhältnisse – und erhält im Gegenzug jährlich 15 Wohnungen für das Housing First-Programm. Diese Wohnungen gehen direkt an obdachlose Menschen, ohne Umwege, ohne Warteschleifen.

Das Ergebnis ist messbar, der Beitrag zur Reduzierung von Obdachlosigkeit konkret. Hier wird deutlich: Wenn Kommunen nicht nur Verantwortung übernehmen, sondern aktiv gestalten, entstehen tragfähige Lösungen, die freie Träger allein kaum erreichen können.

Berlin und München: Genossenschaften mit sozialem Auftrag

Dass auch Wohnungsbaugenossenschaften eine Schlüsselrolle spielen können, zeigten Xenion aus Berlin und InVia aus München in einem gemeinsamen, eindrucksvollen Vortrag. Beide Genossenschaften verfolgen bereits per Satzung das Ziel, sozial günstigen Wohnraum zu schaffen – doch sie gehen noch einen Schritt weiter.

Jahr für Jahr stellen sie einen festen Prozentsatz ihrer Wohnungen gezielt für sozial benachteiligte Menschen zur Verfügung, mit und ohne Migrationshintergrund. Das Besondere: Xenion und InVia bieten eine mietbegleitende Betreuung an. Sie klären Fragen rund um Miete, gemeinsames Leben und Nachbarschaft, unterstützen die Bewohner:innen dabei, sich in die Genossenschaft einzubringen – und kümmern sich um die Finanzierung der Genossenschaftsanteile.

Denn wer in eine Wohnungsbaugenossenschaft einzieht, muss Anteile erwerben. Für sozial benachteiligte Menschen ist das oft eine unüberwindbare Hürde. Hier setzen die Genossenschaften auf ein cleveres Modell: Stiftungen und andere Fördergeber bringen die Anteile auf und „parken“ sie bei der Genossenschaft, solange die Person dort wohnt. Zieht sie aus, fließt das Geld zurück an die Stiftung – ein revolvierendes System, das wie eine Kaution funktioniert und nicht verloren geht.

Die Bilanz beider Genossenschaften ist beeindruckend: Zahlreiche Menschen konnten so bereits in stabilen Wohnraum vermittelt werden. Ein Modell, das Schule machen könnte.

Rosenheim: Verborgene Schätze im Bestand

Kreativität und Pragmatismus verbindet ein Projekt aus Rosenheim. Studierende überplanten Einfamilienhäuser aus den 1950er- bis 1980er-Jahren und zeigten, wie sich diese in Mehrfamilien- oder Mehrgenerationenhäuser umwandeln ließen. Die Botschaft: In bestehendem Wohnraum steckt enormes, bislang ungenutztes Potenzial.

Die Kehrseite: Eine praktische Umsetzung bei den Eigentümer:innen blieb bisher aus. Ein deutlicher Appell an Politik und Bauwirtschaft, diese Ideen nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern ernsthaft zu prüfen und zu fördern.

Dachau: Die Kraft lokaler Bündnisse

Dass Zusammenarbeit Türen öffnet, die für Einzelne verschlossen bleiben, beweist das Wissensbündnis „Wohnen für Alle“ in Dachau. Hier sitzen Landkreis, Stadt, Jobcenter, Eigentümer:innen und Vereine gemeinsam am Tisch. Die Partnerschaft ermöglicht, was freien Trägern oft verwehrt bleibt: effiziente Vermittlung von Wohnungen an Menschen in Notlagen.

München: Zweckentfremdung als soziale Ressource

München nutzt rechtliche Instrumente konsequent für soziale Ziele. Durch strikte Zweckentfremdungssatzungen und strategische Zwischennutzungen stellt das Sozialreferat mehr als 1.500 Wohnungen für Menschen in Notlagen oder mit Migrationshintergrund bereit. Leerstand wird zur sozialen Ressource – ein Modell mit Signalwirkung.

Die zentrale Erkenntnis: Kommunen sind der Schlüssel

Das Netzwerktreffen WoSu 2025 liefert eine klare Erkenntnis: Kommunen sind nicht Teil des Problems – sie sind der Schlüssel zur Lösung. Wo Städte, Landkreise und Gemeinden Verantwortung übernehmen, lokale Bündnisse schmieden und aktiv kooperieren, entstehen Lösungen mit nachhaltiger Wirkung.

Lokale Allianzen zwischen kommunalen Verwaltungen, Wohnungswirtschaft, Eigentümer:innen und Jobcentern öffnen Türen, die freie Träger allein nicht aufstoßen können. Doch erst durch partnerschaftliche Zusammenarbeit von Kommunen, freien Hilfeanbietern wie WoFA, Zivilgesellschaft, Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungswirtschaft lassen sich nachhaltige Lösungen gegen Wohnungsnot wirklich effektiv entwickeln.

Das Treffen in Augsburg war ein eindrucksvolles Plädoyer dafür, dass Wohnraumpolitik und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen müssen – mit klaren Rollen, gegenseitigem Vertrauen und dem Willen, gemeinsam zu handeln. Die Beispiele aus Rostock, Berlin, München, Rosenheim und Dachau zeigen: Es funktioniert. Jetzt gilt es, diese Impulse weiterzutragen.

Besuchsbericht – WoFA Team

 Als WoFA-Team haben wir heute eine Klientin besucht, die in der Vergangenheit schwere häusliche Gewalt durch ihren Ehemann erlebt hat. In ihrer größten Not hat sie sich damals an uns gewandt und um Unterstützung gebeten.

Dank schneller und gemeinsamer Anstrengungen ist es uns gelungen, für sie und ihre Kinder eine sichere Lösung zu finden. Die Familie konnte ausziehen und im Landkreis ein neues Zuhause beginnen – frei von Angst und Gewalt.

Wir hatten der Mutter und den Kindern versprochen, sie nicht allein zu lassen, sondern sie auch nach ihrem Umzug zu besuchen. Heute haben wir dieses Versprechen eingelöst.

Der Besuch war sehr bewegend: Die Mutter erzählte uns offen von ihrem früheren Leben in Brasilien, wo sie als Model gearbeitet hatte. Trotz der schweren Erfahrungen, die sie später durchmachen musste, spürte man ihre Stärke und Hoffnung.

Die Kinder begegneten uns mit strahlenden Gesichtern – voller Lebensfreude und Energie. Es war ein Augenblick voller Dankbarkeit und Wärme. Für uns als Team war es ein eindrückliches Erlebnis, das uns erneut zeigte: Unsere Arbeit bedeutet mehr als Begleitung – sie schenkt Vertrauen, Hoffnung und einen neuen Anfang.

Autorin: Heba Abdullah